Pflanzkübel

Pflanzgefäße aus unterschiedlichen Materialien

Pflanzkübel und Pflanzgefäße gibt es in den unterschiedlichsten natürlichen oder künstlichen Materialien. Einerseits ist es Geschmacksache, welchen Pflanzkübel man kauft, andererseits hängt es auch von vielen anderen Faktoren ab. Pflanzkübel können aus Beton, Naturstein, Holz, Glasfaser und Fiberglas sein, aber auch Metalle oder Wasserhyazinthe spielen eine große Rolle. Selbstverständlich sind auch Kunststoffe mit von der Partie und das in den unterschiedlichsten Sorten. Pflanzen können in Pflanzgefäße sowohl im Freien, in der Wohnung oder auch im Wintergarten stehen. Das hängt natürlich vom Klima des Ortes ab und von der Pflanze selber. Die Materialien der Pflanzkübel sind natürlich teilweise anfällig gegenüber schlechtem Wetter und auch gegen Schädlinge nicht immun. Holz beispielsweise ist für das Auge sicher mit am Schönsten, aber Feuchtigkeit kann den Hölzern schon zusetzen, es kann zu Fäulnis- und Schimmelbildung führen. Auch manche Kunststoffe sind gegen starke Sonneneinstrahlungen nicht auf Dauer resistent. Also muss man sich für Pflanzkübel das beste Material aussuchen, je nach geplantem Standort.

Pflanzkübel und Blumenkübel gibt es in den unterschiedlichsten Größen, Farben und Formen

Gefäße für Pflanzen müssen natürlich auch in der Größe in guter Auswahl vorhanden sein. Es gibt kleine Pflanzen, die auch klein bleiben aber auch kleine Pflanzen, die schnell wachsen und groß bis riesig werden. Da ist eine große Auswahl an allen Größen wichtig. Auch der Platzbedarf für Pflanzkübel, Pflanzkästen und Blumenkübel ist mitentscheidend. Wer viel Platz im Garten, auf der Terrasse dem Balkon oder im Haus hat, kann ganz anders planen. In kleinen Wohnungen und auf beengten Balkonen ist der Platz ja oft sehr begrenzt. Da muss man auf andere Pflanzkübel oder Blumenkübel ausweichen und natürlich auch andere Pflanzensorten wählen. Dementsprechend muss man sich für die passende Pflanzengröße entscheiden. Auch die Farbe der Pflanzkästen, Pflanzkübel und Blumenkübel spielt eine gewisse Rolle. So sollten diese Gefäße beispielsweise auch zu den Fließen, Bodenplatten oder dem Steingarten passen, also zu seiner Umgebung. Natürlich hängt die Farbe auch vom Material ab. Es sind eben mehrere Faktoren bei der Auswahl zu berücksichtigen. Bei den Formen sind nun kaum Grenzen gesetzt. Pflanzkübel und Pflanzkästen gibt es in viereckigen Formen genauso wie in runden, ovalen, dreieckigen oder auch Mischformen. Jeder Designer hat so seinen Geschmack und den Menschen gefällt halt das eine oder andere und es passt eben das eine oder andere besser zu seinem Heim.

Große Pflanzkübel für große Pflanzen

Beim Bepflanzen von Pflanzkübel oder Blumenkübel sollte man nicht den Fehler machen, ein kleines Pflänzchen in einen riesigen Pflanzkübel zu setzen. Das sieht nicht so gut aus, auch wenn die Pflanze irgendwann den Pflanzkübel ausfüllt. Man sollte der Pflanze oder den Blumen nur etwas Platz lassen und zu gegebener Zeit eben in einen anderen Pflanzkübel oder Blumenkübel umtopfen. Das sieht deutlich besser aus. Vielleicht kann man bei einem gewissen Platzangebot auch Pflanzkübel umstellen und dann die groß gewachsenen Pflanzen an eine andere Stelle umstellen.

Kleine Pflanzen wie Bonsai brauchen spezielle Pflanzgefäße

Wenn man Bonsai liebt, hat man eine schöne Auswahl an Pflanzen, die man fertig geschnitten kaufen kann oder selber schneiden kann. Im Prinzip kann jede Pflanze zum Bonsai geschnitten werden. Aber dafür muss man sich interessieren und sich auch schlaumachen. Bestimmte Regeln sind einzuhalten, was Pflanzen und Pflanzgefäße betrifft, damit man auch seine Freude daran hat. Auch brauchen Bonsai eine bestimmte Pflege und regelmäßige nachschnitte. Dafür sind sie aber besonders schön zum Anschauen und nehmen auch nicht viel Platz im Hause ein. Selbstverständlich kann man auch große Pflanzen in Pflanzkübel im Außenbereich als Bonsai schneiden. Wer sich dafür interessiert, sollte in der Literatur nachlesen oder einen Gärtner befragen. Pflanzkübel, Pflanzgefäße oder Blumenkübel für Bonsai gibt es auch in einer großen Auswahl in Form, Material und Farbe.

Materialien für den Außen- oder Innenbereich

Wenn man Pflanzkübel oder Pflanzgefäße für das Freie braucht, kann man eigentlich alle Materialien nehmen. Abhängig von den Größenangeboten der einzelnen Gefäßarten, ist eben Holz in gewissen Abständen zu behandeln. Da meistens die Pflanzen für draußen eher größer sind als für drinnen, sind auch die Pflanzkübel dementsprechend größer. Betongefäße sind nun eher für einen dauerhaften Standort geeignet, da sie meistens sehr schwer sind. Das gilt in gewissem Maße auch für Metalle und Hölzer. Am einfachsten sind Kunststoffgefäße oder Gefäße aus Leichtmetall umzustellen. Natürlich macht sich auch ein eleganter Betonkübel in einer Eingangshalle total gut, aber den Platz haben sicher nur große Gebäude und kaum Wohnhäuser. Und Hölzer sind auch im Innenraum vor dem Wetter sicherer. Manche Materialien vertragen wenig Frost. Das sind in erster Linie Kunststoffe. Sowohl starke Sonneneinstrahlung als auch starker Frost machen manche Kunststoffe spröde und damit wird auch die Haltbarkeit begrenzt. Besser ist, man lässt sich beim Kauf vom Fachmann beraten.

Unterschiedliche Materialien für Pflanzkübel

Also, Pflanzkübel gibt es aus Holz, oft auch Akazienholz, das recht widerstandsfähig ist. Das Holz kann naturbelassen sein oder gestrichen, auch gewachst ist sinnvoll. Holzgefäße können alle erdenklichen Maße und Formen haben. Dazu kommen oft Beschläge aus Metall oder auch Kunststoffeinsätze. Die Vielfalt ist riesig. Genauso verhält es sich mit Pflanzgefäßen aus Beton oder Naturstein. Sie haben unterschiedliche individuelle Formen und Größen. Meistens mit Entwässerungseinrichtungen. Die Außenansicht bei Beton ist entweder Sichtbeton oder Waschbeton, also mit Kieselsteinen verziert. Natursteine sind meist ausgehöhlte Findlinge aus Granit oder Gneis. Die Glasfasergefäße, Fiberglastöpfe und weiteren Kunststoffgefäße sind ebenso in allen erdenklichen Größen erhältlich, dazu kommen viele Farbnuancen, meist in dunklen Brauntönen, aber auch andere sind erhältlich. Die Metallkübel und Pflanzkübel aus Metall sind entweder aus Gusseisen, aus Aluminium, Edelstahl oder verzinktem Stahl. Wie alle anderen Gefäße sind auch sie in einer großen Palette unterschiedlicher Größen und Formen zu bekommen. Die Farben zeigen entweder den typischen Metallcharakter des jeweiligen Metalls auf oder sie sind patiniert oder gestrichen. Dazu gesellen sich Keramikgefäße, die aber doch in der Größe deutlich kleiner bleiben als bei den anderen Materialien. Dafür sind aber besondere Formen mit Verzierungen und Sonderformen durchaus möglich. Pflanzenkübel gibt es auch aus Wasserhyazinthe. Das sind natürliche nachwachsende Rohstoffe wie Holz. Sie haben eine sehr schöne Oberfläche, da sie geflochten werden. Die Struktur ist dabei klein bis mittelbreit und in verschiedenen beigen bis braunen Farben.

Pflanzkübel speziell für den Außenbereich

Nun, ein Pflanzgefäß oder Pflanzkübel, der draußen aufgestellt ist, unterliegt auch den Einflüssen des Wetters. Bei Trockenheit muss man viel gießen, bei langen Regenperioden wird das Erdreich im Gefäß schnell voll Wasser laufen. Das führt auf Dauer zu Staunässe im Wurzelbereich und damit zur Fäulnisbildung sowie zu evtl. Frostschäden am Pflanzgefäß. Die Folgen wären ein Absterben der Pflanze. Das muss vermieden werden. Deshalb ist es wichtig, die Pflanzen vor dieser Nässe zu schützen. Das ist mit einer Drainage möglich. Entweder es befinden sich im Pflanzkübel oder Blumenkübel Löcher auf der Seite in einer bestimmten Höhe oder im Boden des Gefäßes. Man muss nur bei Letzterem aufpassen, dass zwischen dem Gefäß und dem Untergrund etwas Luft verbleibt, damit das Wasser auch abfließen kann. Bei seitlichen Löchern sollte am Gefäßboden grober Kies vorhanden sein, damit die Löcher nicht mit Erde zugeklebt werden. Eine Kontrolle der Öffnungen ist aber von Zeit zu Zeit unbedingt erforderlich, um einen Abfluss von zu viel Wasser immer gewährleisten zu können.

Pflanzgefäße für den Innenbereich

Hier spielt das Wetter kaum eine Rolle. Lediglich lang anhaltende hohe Temperaturen müssen durch häufigeres Wassergießen ausgeglichen werden. Aber man muss auch aufpassen, damit man nicht zu viel Wasser in die Gefäße bringt. Hier sind ja keine Abflüsse wie im Außenbereich vorhanden und auch hier könnte Staunässe zu Fäulnisbildung an den Pflanzen und Schäden an organischen Topfmateriealien führen. Wie viel Wasser eine Pflanze braucht, wird man beim Gärtner beim Kauf der Pflanzen erfragen können, oft ist auch ein Beizettel dabei, der neben dem besten Standort der Pflanze auch den optimalen Wasserbedarf mitteilt. Ein Besprühen der Pflanzenblätter mit Wasser ist oft ausreichen und tut den Pflanzen gut, gerade bei hohen Lufttemperaturen und niedriger Luftfeuchtigkeit. Bei größeren Pflanzenkübeln im Innenbereich ist es ratsam, diese auf Rollgestell zu stellen, damit man sie beim Putzen des Bodens oder der Fenster leichter wegbewegen kann. Das ist aber manchmal auch im Terrassenbereich ratsam, um dort besser sauber machen zu können. Natürlich ist das für junge Menschen auch kein Problem, die einen Pflanzkasten oder andere Pflanzengefäße einfach wegzuheben. Aber Menschen mit Rückenproblemen oder ältere Mitbürger sind für diese Tipps oft dankbar.

Wie bepflanzt man Pflanzkasten im Innenbereich

Nun, je nach Größe der Pflanzgefäße muss man Einiges beachten. Im Innenbereich ohne Drainage und behutsamen gießen, ist das etwas einfacher. Je nach Pflanze setzt man diese einfach in Humus ein und gießt etwas an. Bei größeren Gefäßen kann man am Boden Kies unterlegen, etwas eine Handbreit tief, damit überschüssiges Wasser sich dort sammeln kann. Der Humus und die tiefen Wurzeln verbleiben nicht ständig unter Wasser und es tritt keine Fäulnisbildung ein. Bei Pflanzkästen auf dem Balkon sollten diese Löcher am Boden haben und darunter eine Auffangwanne. Bei Starkregen, beispielsweise bei einem Gewitter kann nun das Wasser durch die Öffnungen am Boden abfließen und wird in der Wanne aufgefangen. Man kann nun dieses Wasser wegschütten. Damit bleibt der Boden des Balkons sauber, und wenn es nicht hineinregnet, auch trocken. Das Erdreich im Balkonkasten trocknet dann wieder allmählich aus, bzw. die Pflanzen können die Feuchtigkeit nach und nach aufnehmen.

Wie bepflanzt man Pflanzkasten im Außenbereich

Hier geht man davon aus, dass die Pflanzkübel oder Pflanzgefäße Entwässerungsvorrichtungen haben. Das können Drainagerohre oder einfach nur Löcher in den Wänden oder Böden sein. Oft sind die Böden der Pflanzkübel in der Mitte höher als am Rand, sodass ein Zuviel an Wasser dorthin fliesen kann. Damit ist eine Staunässe im Wurzelbereich zu vermeiden. Im Bodenbereich legt man nun groben Kies auf und darauf feineren Kies oder Sand. Darauf kommen nun die Pflanzen in einem großen Humusbett. Die Pflanzen werden angegossen, fertig. Die beste Pflanzzeit erfragt man am besten beim Gärtner, wenn man noch keine Erfahrung damit hat.

Welche Pflanzen sollte man nehmen

Im Außenbereich empfiehlt es sich einheimische Pflanzenarten zu wählen oder Pflanzen, die unser Klima gut vertragen. Einheimische Pflanzen kennt praktisch jeder. Welche anderen Pflanzen sich eignen, wird der Gärtner erklären oder man macht sich in den einschlägigen Printmedien oder im Internet schlau. Da edle Pflanzen aus dem Ausland mitunter recht teuer sein können, sollte man sich also vorher erkundigen, welche Arten bei uns gedeihen. Ansonsten ist so manches Geld schnell umsonst ausgegeben. Außerdem sollte man den Standort beachten, die die Pflanzkübel mit den Pflanzen haben sollten. Viele Pflanzen brauchen viel Sonne, manche lieben aber eher Halbschatten oder gar Schatten. Das ist auch mit dem Düngen unterschiedlich, besser man erkundigt sich vorher, denn nicht ist immer viel Dünger von der Pflanze erwünscht und man erreicht oft das Gegenteil, die Pflanze im Pflanzgefäß oder Blumenkübel gedeiht nicht und gehen sogar ein.

Große Pflanzkübel mit verschiedenen Pflanzen bepflanzen

Natürlich lässt sich ein großer Pflanzkasten aus Fiberglas, Beton oder Naturstein auch gut mit mehreren verschiedenartigen und verschieden großen Pflanzen bestücken. Das sieht sogar recht gut aus. Man muss nur beachten, ob sich die Pflanzen gegenseitig mögen und eine Pflanze nicht unter der anderen leidet. Das ist leider auch in der Pflanzenwelt möglich. Also nicht nur das Auge möchte etwas Schönes kreieren. Besser man fragt einen Gärtner, welche Pflanzen sich ergänzen und harmonisch in einem Pflanzgefäß miteinander gedeihen können. Gerade bei teuren und großen Pflanzen ist das dringend ratsam.

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